Leichte Hühnerbrühe
Diese goldgelbe, aromatische Hühnerbrühe ist die perfekte Basis für unzählige Suppen, asiatische Hot-Pot-Gerichte, Risottos oder einfach als kräftigender Schluck zwischendurch.
Mit nur wenigen Zutaten und etwas Zeit entsteht ein echter Geschmackskraftstoff, den du portionsweise einfrieren kannst. Die Menge von 4 Litern klingt erstmal viel – ist aber ideal, weil du so immer einen Vorrat im Gefrierfach hast, wenn es schnell gehen soll.
Ob als klare Brühe genossen oder als Fundament für raffiniertere Gerichte: Diese Brühe macht einfach alles besser.
Leichte Hühnerbrühe – Cantonese-Style (ca. 4 Liter)
Vielfältige Aromabasis
30 Minuten
360 Minuten
390 Minuten
16 Personen
Zutaten
- 1,5–2 kg Hühnerteile (ganzes Huhn, Hähnchenschenkel, -rücken, -flügel oder Knochenreste – möglichst mit Haut und Knochen für Geschmack)
- 100 ml Öl, gerne auch zur Hälfte Olivenöl
- 5–6 Liter kaltes Wasser
- 6–8 dicke Scheiben frischer Ingwer (ca. 1–2 cm dick)
- 6 Knoblauchzehen mit dem Messer flachgedrückt
- 6–8 Frühlingszwiebeln (ganz, leicht zerdrückt)
- 8–10 getrocknete Shiitake-Pilze (eingeweicht, optional
- Salz erst am Ende (ca. 1–1,5 TL)
Anleitung
Zubereitung:
- Hühnerteile 5 Minuten in kochendem Wasser blanchieren, abgießen und kalt abspülen (entfernt Blut und Unreinheiten → klare Brühe).
- In einen großen Topf geben und mit dem Öl scharf anbraten um Röstaromen entstehen zu lassen.
- Mit kaltem Wasser auffüllen.
- Ingwer, Knoblauch, Frühlingszwiebeln und optionale Zutaten hinzufügen.
- Aufkochen, Schaum abschöpfen, dann auf niedrige Hitze stellen und 3–4 Stunden (besser 4–6 Stunden für mehr Geschmack) sanft köcheln lassen. Deckel leicht schräg auflegen.
- Durch ein Sieb abgießen. Mit Salz abschmecken.
Tipp für Hot Pot: Diese Brühe wird leicht milchig und sehr aromatisch. Während des Essens kannst du sie mit den Zutaten weiter verfeinern. Sie passt hervorragend zu Fisch, weil sie nicht zu dominant ist.
Verwertung der Reste
Das Hühnerfleisch vom Knochen trennen, die Haut vom Fleisch.
Das Fleisch mit der Hand in grobe Fasern zerrupfen und als Basis für Salate (z.B. Salpicao) verwenden. u.U. portionsweise einfrieren.
Die Haut trockentupfen und in heißem Fett knusprig frittieren.